Der Kirchholztunnel schwimmt wieder auf?

O.K. Wasserleichen werden durch die Gasbildung auch nach etwa sieben Tagen nach oben getrieben, der Kirchholztunnel hat jetzt wieder 6 Jahre nach dem letzten Absaufen benötigt. Normalerweise würde so etwas am Grund dahinpendeln, aber die Taucher vom StBATS fischen immer wieder gerne im Trüben. Dabei fällt auf, dass die ihre eigenen Unterlagen nicht kennen. In der neuesten Präsentation der Variantenvergleiche am 27.03.2019 in Bad Reichenhall wurden doch glatt 0,09ha dauerhafte Inanspruchnahme von Wald angegeben, während in den Planfeststellungsunterlagen 2,9ha angegeben sind. Aber vermutlich sind dem Bauamt die Größenverhältnisse egal? Oder es gibt für sie gar keinen Unterschied zwischen 90m² und 29.000m²? Wenn die Behörde allerdings so enorm präzise plant, wird das auch bei anderen Baubehörden so sein, wie in Köln und München und Ettendorfer Tunnel und Rheintalbahn. Dass es unsere Nachbarn aus Österreich oft nicht so genau nehmen ist weithin bekannt, dort ist jetzt beim Semmeringtunnel mit über 100m Überdeckung auch allerhand eingestürzt.

Deshalb werden wir in Bayerisch Gmain eine Tunnelbohrung mit nur 20m Überdeckung rigoros ablehnen.

 

Der Kirchholztunnel ist im Entwurf zum neuen BVWP enthalten

Das war es dann aber auch!

Wenn behauptet wird, die Planung dazu wäre fertig, so ist das eine unglaubliche Lüge. Aber damit arbeiten die Befürworter dieses Monsterprojektes gerne.

Es ist 2011 ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet.

Die Unterlagen zu diesem PlaFe sind lückenhaft, fehlerhaft und teilweise ganz falsch.

Man kann also mit Sicherheit davon ausgehen, dass dieses PlaFe wieder einmal eingestellt wird. Ob sie es dann noch einmal versuchen?

 

Anscheinend ist das Projekt wirklich ein Untoter, ein Wiedergänger der immer wieder aus der Grube springt.

In Wikipedia ist zu lesen: "Untote stiegen dem Volksglauben nach aus den Gräbern und sprangen nächtlichen Wanderern auf den Rücken. Diesen Aufhocker, der auch verschiedene Gestalten annehmen konnte, zum Beispiel im Rheinland die des Werwolfs, musste der Mensch tragen, häufig bis zur Friedhofsmauer oder zu dem Ort, an dem der Leichnam begraben oder verscharrt war."

Wenn man nur wüsste, wo der Tunnel ursprünglich begraben war.

Aber vielleicht findet sich auf wahlberechtigt.de im Jahre 2017 oder 2018 oder 2020 das Loch, wo er ursprünglich verscharrt war.

 

Auf jeden Fall wird die FWG in Bayerisch Gmain die Beschlüsse des Gemeinderates vom 22.04.2013 TOP 4 und vom 16.09.2013 weiter unterstützen. Die Gemeinde und deren Bürger sollen nicht unwägbbaren Gefahren und Einwirkungen ausgesetzt werden, die vorab nicht realistisch eingeschätzt werden können.