Klärwerk wird für 3,68 Millionen Euro saniert

ist am 02.12.2015 im Reichenhaller Tagblatt zu lesen. Einzige Gegenstimme zu dieser Maßnahme kam von GRM Renoth. Er bleibt bei der Auffassung, dass dabei doch recht hoch gerechnet wurde. Außerdem hatte er in der Diskussion nachgefragt, mit welcher Abteilung beim Wasserwirtschaftsamt die Planung abgestimmt wurde. Die verblüffende Antwort "mit der Wasserrechtsabteilung" konnte nicht so recht befriedigen, weil es beim Wasserwirtschaftsamt keine Wasserrechtsabteilung gibt. Die ist bei der Genehmigungsbehörde, dem Landratsamt angesiedelt. Wenn also die Planer noch nicht einmal wisssen, mit wem die Planung abgestimmt wurde, können bestimmt Zweifel aufkommen. Wenn das nur ein "Versprecher" war, seis drum. Allerdings wäre der Zeitplan bestimmt nicht einzuhalten, wenn diese Planung noch gar nicht mit dem WWA abgestimmt wäre. Ob tatsächlich in der Planung auch alle, in der vorausgegangenen Kostenvergleichsrechnung angeführten Einzelprojekte angeführt sind, wurde von GRM Renoth auch gefragt, das wurde ohne zögern positiv beantwortet. Eine Einsicht in die Kostenvergleichsrechnung wird dazu demnächst Klarheit bringen. Wenn in der Kostenvergleichsrechnung allerdings 2,8 Mio € angesetzt wurden, die jetzt dann 4,4 Mio kosten werden, dann bleiben dazu ganz sicher noch mehrere Fragen offen.

 

FDP, Grüne und SPD bilden Ausschussgemeinschaft

heißt es in der Überschrift des Reichenhaller Tagblatt am 12.11.2015. Das ist richtig, dass eine Ausschussgemeinschaft gegründet werden sollte, um im Werkausschuss vertreten zu sein. Der Gemeinderat hat aber noch keine Kenntnis davon genommen, weil der Antrag dazu vermutlich noch gar nicht beim Bürgermeister eingeggangen war. In der Tagesordnung war ja auch von einer Fraktionsbildung die Rede, wer das gemeldet oder möglicherweise nur gefordert hat, hat dann keiner mehr gewusst. Nur die Verwaltung wusste es und hat es auf die Tagesordnung gesetzt.

 

Platz für neue Asylbewerber geschaffen

schreibt das Reichenhaller Tagblatt am 11.11.2015. Man beachte erst einmal das Datum, es war Faschingsauftakt. An dem Tag war ganz starker Föhn, da ist es nicht verwunderlich, wenn so wunderliche Dinge in der Zeitung stehen.

Es ist nicht das barackenähnliche Gebäude, um das es in der Sitzung am 09.11.15 ging, sondern um das gelbe Gebäude links im Bild. Dieses Gebäude wurde vor nicht allzu langer Zeit ohne Baugenehmigung errichtet. Es ist also ein "Schwarzbau"! Während im Gemeinderat  über die Lage eines jeden Ziegelsteines bei genehmigungsfähigen Bauvorhaben teilweise ganz erhebliche Diskussionen entstehen, wurde dieser Schwarzbau ganz einfach nur durchgewinkt. Oder kommt es wirklich darauf an, wer der Bauherr ist?

Im Artikel heißt es auch noch, dass "sich das Bauvorhaben systembedingt in das bestehende Bild einpasst". Das mag je nach Geschmack möglich sein. Erläutert wurde aber, dass das ein Fertigbau ist, der systembedingt nicht anders zu erstellen ist. Ob mit den Änderungen im Baurecht auch für diesen Schwarzbau wirklich Baurecht erlangt werden kann, muss die letztendlich Bauaufsichtsbehörde am Landratsamt beurteilen. Man darf gespannt sein, wie hier das Baurecht ausgelegt wird. Denn im Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz vom Oktober 2015, mit dem die derzeitige Änderung im Baugesetzbuch ermöglicht wurde, ist das etwas anders zu lesen:

"Im Außenbereich (§35) gilt unbeschadet des Absatzes 9 bis zum 31.Dezember 2019 die Rechtsfolge des § 35 Absatz 4 Satz 1 entsprechend für

  1. die auf längstens drei Jahre zu besfristende Errichtung mobiler Unterkünfte für Flüchtlinge oder Asylbegehrende,
  2. die Nutzungsänderung zulässigerweise errichteter baulicher Anlagen, auch wenn deren bisherige Nutzung aufgegeben wurde, in Aufnahmeeinrichtungen, Gemeinschaftsunterkünfte oder sonstige Unterkünfte für Flüchtlinge oder Asylbegehrende, einschließlich einer erforderlichen Erneuerung oder Erweiterung.

Es ist eine ununterbrochene Tradition, dass in der Gemeinde Bayerisch Gmain frühzeitig und unkompliziert Flüchtlinge und Asylbegehrende aufgenommen und untergebracht werden. Aber es ist auch Fakt, dass ein großer Teil der Kommunen im Landkreis sich einfach wegduckt und so tut, als ob sie gar nicht betroffen sind. Nach dem Königsteiner Schlüssel wären das für dieses Jahr in Bad Reichenhall über 200 Personen, in Freilassing fast 200 Personen und in Laufen noch fast 90 Personen, um nur die Städte aufzuführen. Und nach diesem Königsteiner Schlüssel wären das für die Gemeinde 36 Peronen, was bereits verdoppelt ist.

 

Man muss uns auch mal arbeiten lassen

sagte Bürgermeister Hawlitschek in der Sitzung am 08.06.2015, wie das Reichenhaller Tagblatt am 11.06.2015 berichtete. Wobei die FWG nichts gefordert hatte, sondern sich nur danach erkundigt, wann die gesetzlichen Vorgaben endlich erfüllt werden. Aber all die Anstrengungen haben bisher nicht zu einem Ergebnis geführt. Nachdem Steuererhöhungen wegen Kläranlage und Co. angekündigt waren, scheint es doch eher auf eine Personaleinstellung hinzulaufen, wie dem Anzeigenteil des Tagblattes am 07.11.2015 zu entnehmen ist.

 

 

 

Ortsbild ist einer der Streitpunkte

schreibt das Reichenhaller Tagblatt am 07.11.2015 über den Stammtisch der FWG Bayerisch Gmain. Es ist wirklich nicht nachvollziehbar, dass es in einem Staatsbad solche Zustände gibt. Es ist als steht die Zeit still im Staatsbad Bad Reichenhall mit Bayerisch Gmain. Überall nagt der Zahn der Zeit, am Bahnhof bricht man sich die Hax'n, weil man 50cm bis auf den löchrigen Asphalt runterhüpfen muss, und die ganze Ortsdurchfahrt wirkt überhaupt nicht einladend.

 

 

Steuererhöhung wegen Kläranlage und Co.

ist als Schlagzeile im Tagblatt am 22.10.2015 zu lesen. Wenn das der Bürgermeister so von sich gegeben hat, ist es ganz einfach falsch!

Kurze Erläuterung aus Art. 62 der Bayerischen Gemeindeordnung:

(1) Die Gemeinde erhebt Abgaben nach den gesetzlichen Vorschriften.

(2) Sie hat die zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlichen Einnahmen

  1. soweit vertretbar und geboten aus besonderen Entgelten für die von ihr erbrachten Leistungen,
  2. im Übrigen aus Steuern

zu beschaffen, soweit die sonstigen Einnahmen nicht ausreichen.

Erst als letztes Mittel der Einnahmenbeschaffung können also Steuern erhoben werden.

Aber auch die Begründung des Bürgermeisters in dem Artikel sind abenteuerlich. Die Ertüchtigung der Kläranlage kann nicht über Steuern finanziert werden. Es gibt nur die Möglichkeit, das über Anschlussbeitrage, oder über die Gebührenerhöhung zu finanzieren. Und da werden alle Grundbesitzer noch ganz kräftig zahlen müssen!

Ebenso die Straßensanierung, die zum großen Teil über die Ausbaubeitragssatzung durch die Anlieger finanziert werden.

Auch die FWG wird sich einer Anhebung der Hebesätze nicht verschließen, wenn da zum richtigen Zeitpunkt sachgerecht argumentiert wird. Aber jetzt in aller Hast, ohne Begründung einen Beschluss herbeizuführen, der verlustfrei auch bei den Haushaltsberatungen erfolgen kann, das konnte die FWG  nicht akzeptieren.

Dazu auch unser FWG-Themenstammtisch am 26.10.2015 um 19:00 Uhr beim Dreisesselwirt in Bayerisch Gmain

 

Feste Sitzungstermine für Bayerisch Gmainer Rat

schreibt das Tagblatt am 22.10.2015. Schon zu Beginn der Sitzungsperiode im Mai 2014 hatte die SPD diese festen Sitzungstermine beantragt, war aber an den Mehrheiten im Gemeinderat gescheitert. GRM Färbinger hatte damals vorgetragen, dass es in den meisten Gemeinde im Landkreis keine festen Sitzungstermine gibt, musst diese nicht zutreffende Aussage aber später korrigieren. Bayerisch Gmain war die letzte Gemeinde mit hauptamtlichem Bürgermeister, ohne feste Sitzungstermine. Aber nun wird es auch für die Gemeinderäte in Bayerisch Gmain ein wenig mehr an planbarer Freizeit geben.

 

Bahnübergang Wappachweg/Schmölzl

Bahnübergang sorgt für Diskussionsstoff, schrieb das Reichenhaller Tagblatt am 14.10.2015. Das ist ganz gewiss ein unbefriedigendes Thema. Dieser Bahnübergan sollte bereits seit Jahren geschlossen werden. Einmal aus Sicherheitsgründen -es kommt immer wieder zu gefährlichen Situationen- , aber auch um die Fahrzeiten zu verkürzen. Die Bahn muss in dem Bereich eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 10 km/h einhalten, was ganz enorm zu Lasten der Fahrzeit geht. Aber!

Nach langer Planungsphase blieben für die rückwärtige Erschließung dieses Gebietes nur zwei Möglichkeiten: Entweder den Wappachweg über die Gemeinde Bayerisch Gmain auszubauen, oder mit einer neuen Straße über den Festplatz von Bad Reichenhall erschließen.

Dabei ergibt sich folgendes Bild: Das Gebiet Schmölzl ist über den bestehenden Wappachweg und eine Privatstraße die offensichtlich den Anliegern gehört bereits erschlossen. Die Gebäude auf Bad Reichenhaller Gebiet sind dann nicht mehr erreichbar, könnten aber durch eine Erschließungsstraße über den Festplatz erschlossen werden.

 

Dass diese Lösung anscheinend ausgeschlossen wird, liegt nicht an der Gemeinde Bayerisch Gmain, sondern an der Stadt Bad Reichenhall. Dort will man das ganz offensichtlich nicht! Es ist tatsächlich so, dass es nicht an der Gemeinde Bayerisch Gmain, ihrer Verwaltung oder dem Gemeinderat liegt. Warum der Weg über den Festplatz von der Stadt Bad Reichenhall -und vermutlich auch von der Bahn- so kategorisch ausgeschlossen wird, ist nicht nachvollziehbar.

Dass gerade die Stadt bad Reichenhall in diesem Fall ökologische Bedenken hat, die in wesentlich höherem Maße gerade auch Bayerisch Gmain bei einem Ausbau betreffen würde, zeigt die egoistische Seite der Reichenhaller Stadtverwaltung. Und die geologischen Bedenken der Stadt waren im Falle einer Baustraße für den Kirchholztunnel ebenso ohne Belang, wie die ökologischen!

Bleiben nur noch die Bedenken der FWG in Bayerisch Gmain, bezüglich der gesamten Entwicklung in der Angelegenheit. Wie war das noch mit der Widmung des Bahnüberganges Wappachweg? Wurde damals nicht auch darauf hingewiesen, dass wir dann Beteiligte nach dem Eisenbahn-Kreuzungsgesetz werden? Wurde damals nicht vom Bürgermeister betont, dass dadurch keine weiteren Kosten auf dei Gemeinde zukommen? War das möglicherweise ein von langer Hand eingefädelter Coup, damit Bad Reichenhall die Lasten nicht alleine zu tragen hat? Wem war das bekannt?

 

Jährlich 5800 Wohnmobile auf dem Stellplatz

lautet der Artikel im Reichenhaller Tagblatt am 08.10.2015. Darin wird Dirk Sasse, Geschäftsführer Rupertustherme zitiert: "...und 36.500 Euro Kurtaxe, die wir an den Freistaat abgeliefert haben." Diese Aussage wird von der FWG bezweifelt. Auch die Kurdirektorin hatte sich öffentlich schon geäußert, "dass die Kurtaxe ja an den Freistaat geht". Das ist laut den derzeitigen Gesetzen und Verordnungen so nicht richtig. Im Kostengesetz wird bestimmt, dass die Abgabe dem jeweiligen Rechtsträger zufließt, und dass an die Stelle der Körperschaft die Erhebungsberechtigte tritt. Wie soll es auch anders sein, wenn die Kurtaxe für Bereitstellung von Einrichtungen in den Staatsbädern erhoben wird. Die Kur-GbmH weist ja auch in ihrer veröffentlichten Bilanz Einnahmen aus der Kurtaxe in Millionenhöhe aus, dass die Einnahmen nicht mit den veröffentlichten Übernachtungszahlen übereinstimmen ist ein anderes Thema. Dass unter einem Minister Söder noch so unsägliche Strukturen möglich sein sollten, wo Geld an den Freistaat und dann wieder an die gleiche Stelle zurück überwiesen wird, ist kaum vorstellbar. Auch im direkten Gespräch mit der Kurdirektorin war nicht erkennbar, dass die Gesetze und Verordnungen bezüglich der Verwaltung der Staatsbäder in der Verwaltungsgesellschaft überhaupt ausreichend bekannt sind.

Artikel 1 Kostengesetz

Artikel 24 Kostengesetz

 

Bayerisch Gmain bleibt der Kur-GmbH treu

schreibt das Reichenhaller Tagblatt am 22.07.2015 über die Sitzung vom 20.07.2015. Der Berichterstatter bleibt da auch recht präzise, soweit er darüber berichtet. Dass der Bürgermeister die Frage nach Trittbrettfahrern aufwirft, das wurde tatsächlich so gesagt. Wobei der Bürgermeister ganz offensichtlich Ursache und Wirkung verwechselt, weshalb er zu dieser Einschätzung gelangt.

Die Kur-GmbH stellt für die Gäste im Staatsbad bestimmte Leistungen bereit, so steht es bei den Aufgaben der Kur-GmbH, den Beteiligungsberichten des Freistaates und in Artikel 24 Kostengesetz.

Dafür zahlt der Gast für jede Übernachtung im Staatsbad 3,20€ an Kurtaxe, eben weil er diese Leistungen erhält.

Dass die Kur-GmbH mit diesem Geld nicht auskommt, sollte nicht das Problem unserer Gemeinde sein.

Trittbrettfahrer ist also ganz alleine die Kur-GmbH, die sich an der wohlgefüllten öffentlichen Hand bedient. Nicht nur bedient, sondern ganz unverschämt bedient. Aber damit sich jemand bedienen kann, muss man das auch zulassen. Und das will die Mehrheit unserer Gemeinderäte ganz offensichtlich.

Aber der Unterschied von Status "Staatsbad" und Status "Gesellschafter" wurde in der Diskussion ganz einfach nicht begriffen. Weder vom Bürgermeister, noch von einigen Gemeinderäten, die sich da zu Wort gemeldet hatten.

 

Schneizlreuth tritt aus der BGLT aus

schreibt das Reichenhaller Tagblatt am 25.06.2015. Wer es sich leisten kann und genügend Marketingmaßnahmen selbst initiiert, kann ja weiter in der BGLT bleiben. Wer aber mit Cent und Euro rechnen muss, für den rechnet sich die BGLT wohl doch nicht.

 

Bahnübergang Wappachweg

Dieser Punkt wurde in der Sitzung vom 08.06.2015 abgesetzt. Das Reichenhaller Tagblatt schreibt dazu am 10.06.2015, dass noch nicht alle Grundstücksangelegenheiten geklärt sind, deshalb muss dazu erst eine nichtöffentliche Sitzung zu dem Punkt stattfinden.
Kommentar dazu: Bestimmt wird die Zustimmung zur Planungsvereinbarung dann aber wieder in öffentlicher Sitzung stattfinden.

 

Sondersitzung zum Tourismus

und alle Fragen, die damit einhergehen, wird die Gemeinde am 20.07.2015 einberufen. Dort wird auch über den Saldenstand, also das Guthaben der Gemeinde das sich bei der Kur-GmbH angesammelt hat berichtet werden, schreibt das Tagblatt am 10.06.2015

 

Woher kommt die Wirtschaftskraft wirklich?

Bei der Tagung der IHK BGL ging es zur Sache, schreibt der Berchtesgadener Anzeiger am 23.05.2015. Die Vorsitzenden Irene Wagner wurmt es gewaltig, denn immer wieder wird gegen Gewerbeansiedlungen argumetiert. Das würde den Tourismus stören, von dem ja die ganze Region lebt. Nein, der großteil der Wirtschaftskraft, und damit der große Teil der Einkommen kommt aus dem nichttouristischen

Bereich, sagt Irene Wagner

 

BGLT gescheitert?

so klang es im Berchtesgadener Anzeiger am 23.05.2015. Kreisrat Werner Schmölzl übte heftige Kritik an den kostenintensiven Marktingmaßnahmen. Bad Reichenhall hat trotzdem eine schwere Identitätskrise.

 

Ausstieg aus der Kur-GmbH offen diskutiert

schreibt das Reichenhaller Tagblatt am 19.05.2015 über die Jahreshauptversammlung der FWG in Bayerisch Gmain

 

Nur ein Missverständnis?

Die Kurdirektorin, wundert sich über so viel Gegenwind, schreibt die Reichenhaller Zeitung am 11.04.2015. Es herrscht große Verärgerung über die Preisstruktur der staatlichen Gebäude, die von der Kur-GmbH verwaltet werden. Es sind die zusätzlichen Kosten, die Intendant Stefan Hüfner so auf die Palme bringen.

 

Schmerzhaft hohe Mietforderungen

beklagen die Vereine und Kulturschaffenden, bei den Tarifen der Kur-GmbH. Das Reichenhaller Tagblatt berichtet am 11.April über einen offenen Brief vieler Vereine an die Kur-GmbH. Der Abi-Ball wird künftig in Teisendorf stattfinden, das Jugendorchester des Landkreises kann in Bad Reichenhall gar nicht mehr öffentlich auftreten.

 

Weiter Ärger um Mietpreise

Die Preisstruktur der Mieten für die staatlichen Gebäude, die von der Kur-GmbH verwaltet werden, stehen in der Kritik, wie das Reichenhaller Tagblatt am 08. April 2015 berichtet.

 

Vom scheidenden Chefdirigent Adt hört man kritische Töne

Chefdirigent Professor Christoph Adt beendet sein Engagement frühzeitig, berichtet das Reichenhaller Tagblatt am 02. April. Reiner Georg Zehentner führte ein ausgiebiges Interview.

 

Klärwerk Bayerisch Gmain erneut in der Diskussion

schreibt das Reichenhaller Tagblatt am 25.03.2015. Da geht es um die Planung insgesamt, die von Prof. Dr.-Ing Billmeier (vereidigter Sachverständiger für Abwasseranlagen) kritisiert, aber von der Verwaltung zurückgewiesen wird. Aber auch um Vorkehrungen, um weitere Ereignisse wie den Schlammabtrieb vom Faschingsdienstag zukünftig zu verhindern. Ein weiterer Fall wurde GR Peter Renoth bekannt, der sich bereits zwei Tage später ereignet haben soll. Das wurde von Bürgermeister Hawlitschek in dieser Sitzung energisch zurückgewiesen, er sei an dem Tag mit Behördenvertretern auf der Anlage gewesen, erklärte der Bürgermeister.

Diese Aussage war aber definitiv falsch, weil der Bürgermeister erst eine Woche später mit Polizei, LRA und dem WWA auf der Anlage war!

 

10 Jahre Rupertusbad

Auch wenn immer wieder gerne von "Therme" gesprochen wird, es ist laut Wikipedia einfach keine.
Auch das Alleinstellungsmerkmal Salz und Sole ist nicht besonders zugkräftig, hat schon die Marketinganalyse 2013 ergeben. Aber nun hat man das Bad schon einmal stehen, jetzt muss es auch vermarktet werden.
Allerdings sind die Zahlen des stv. Kurdirektors Sasse -über die das Reichenhaller Tagblatt berichtet- nicht in allen Punkten ganz nachvollziehbar. Gerade wurden mehrere 100.000€ in die Energeiversorgung gepumpt, auch das schöne neue Dampfbad hat die Gesellschafter fast eine halbe Million Euro gekostet. Da ergibt sich schon die Frage, warum das immer die Gesellschafter stemmen müssen, wenn solch gute Gewinne gemacht werden.

 

Thermenhotel kommt?

Der stellvertretende Kurdirektor und Chef des Rupertusbades glaubt immer noch fest an ein Hotel beim Rupertusbad. Er nennt es "Thermenhotel", weil das Rupertusbad sich solch einen Namen gegeben hat. Wer auf Wikipedia die Definition für Therme sucht, wird feststellen, dass die Reichenhaller hier mit recht spekulativen Begriffen hantieren.

 

Das Konzept zur Markenentwicklung

wurde auch am 23.02.2015 im Gemeinderat in Bayerisch Gmain behandelt, schreibt das Tagblatt am 26.02.2015. Auch wenn der Geschäftsführer der BGLT meint, dass die Umsetzungschancen jetzt recht gut sind, es bleiben Unwägbarkeiten.
Wer soll das umsetzen?
Die Personen, die es bis jetzt nicht geschafft haben, den Tourismus im Landkreis voranzubringen?
Es steht zu vermuten, dass personell und organisatorisch alles bleibt wie bisher.
Und da soll ein frischer Wind hier wehen?
Herr Engl von Brand Trust hat sich gut verkauft, aber er wird spätestens im Herbst aussteigen, und dann fällt wieder alles in die "bewährten" Strukturen. Ob das wirklich hilfreich ist?

 

14 Häuser und 15 Wohnungen genehmigt

war am 26.02.2015 im Reichenhaller Tagblatt zu lesen. Es war nicht ganz zutreffend, was da in der Überschrift zu lesen war. Es wurde einmal die Zustimmung zum Bauantrag der 15 Wohnungen mit den Ausnahmen für die Festsetzungen des Bebauungsplanes beschlossen, und weiterhin die Einleitung einer Änderung des Bebauungsplanes "Streitbichlgebiet". Das ist ein wirklich schwer zu vermittelndes Thema, deshalb hat Peter Renoth dazu einen Leserbrief verfasst

 

Schnelles Internet in Bayerisch Gmain

Jetzt geht die Post ab, meint Jörg Schmitt, Leiter der Stadtwerke in Bad Reichenhall. Die Stadtwerke wollen Bad Reichenhall und Bayerisch Gmain auf jeden Fall mit schnellem Internet versorgen, mindestens 30MBit/s. Jahrelang hat sich gar nichts bewegt, und nun kommt richtig Schwung in die Angelegenheit. Das besondere an diesem Ausbau aber ist, dass die Kommunene dafür keine Steuergelder ausgeben müssen!

Wichtig für die Anschlusswilligen ist auch, dass Verträge die jetzt noch mit anderen Anbietern abgeschlossen werden meist zwei Jahre bindend sind.
Das gilt auch für Vertragsänderungen!
Das wird wie ein Neuvertrag beahndelt und man hat wieder eine neu beginnende Vertragslaufzeit von mindestens 2 Jahren.

 

Es wird in diesem Jahr wieder eine Bürgerversammlung in Bayerisch Gmain geben

Das hat der Gemeinderat in der Sitzung vom 23.02.2015 auf Antrag der SPD beschlossen. Im vergangenen Jahr war ja gar keine Bürgerversammlung, nach dem Willen der SPD sollte diese Bürgerversammlung jeweils im Januar/Februar stattfinden. Aber da der Bürgermeister krank war verschiebt sich das, auf jeden Fall sollte diese Bürgerversammlung noch bis Ostern stattfinden, sagt der Bürgermeister.

 

Die belebendste Alpenstadt Deutschlands

soll Bad Reichenhall werden, schreibt das Tagblatt am 07.02.2015. Gleich darauf tauchten im Netz bereits die ersten -nicht ernst gemeinten- Vorschläge dazu auf, wie auch der zutreffenden Seite der FWG zu entnehmen ist. Die Unternehmensberatung "Brand Trust" hat wirklich sehr deutlich gemacht, was zu tun ist:

  • man muss aus der Menge erkennbar herausragen
  • man muss dabei auf jeden Fall glaubwürdig sein

Und hier setzen schon bei beiden Punkten die Zweifel an. Man hat sich im vorigen Jahrtausend um das Prädikat "Alpenstadt" beworben und auch den Zuschlag erhalten. es war nicht wirklich zu erkennen, dass das dann auch gelebt wurde. Genau so verhielt es sich mit dem Prädikat "Alpine Perlen", vor langer Zeit vom Bürgermeister aus Werfenweng entwickelt und mit seinem Ort glaubhaft vorgelebt. Es ist schwer vorstellbar, dass in Bad Reichenhall wirklich eine wesentliche Änderung eintritt.

Und wenn man seine Marke nicht glaubhaft vertritt, ist das schlimmer als gar nichts zu tun!

Welche Unternehmen sich an den Kosten für diesen Markenfindungsprozess beteiligt hatten, ist immer noch nicht ganz klar.
Die erste Hälfte dieser Arbeit wurde von Brand Trust mit 170.000€ + MwSt abgerechnet, wie der Auftraggeber -Herr Köhl- wissen lies. Das sind dann erst einmal Kosten von rund 202.000€ für die erste Hälfte. Das hätte für die Kur-GmbH mit ihren 25,2% an der BGLT beteiligt, 51.000€ ausgemacht.
Da sich aber so viele Unternehmen beteiligt haben -in erster oder zweiter Linie die Kur-Gmbh- mit 20.000€ +MwSt, kam der bis jetzt berechnete Betrag für die Kur-GmbH dann vermutlich auf über 53.000€. Arithmetik der Kur-GmbH.