Unser Bahnhof?

Und da wird verkündet, dass die Planung des Bahnhofsausbaues 2017 beginnt

Auf Anfrage wird da ganz sicher ein Verantwortlicher der Bahn, oder des StMI bestätigen, dass in dem Jahr schon mal die Bleistifte gespitzt wurden. Es wurde ja nichts über den Ausbau selbst gesagt, nur "dass 2017 mit den Planungen für den Ausbau begonnen wird"!

 

Und unser Bahnhof wird immer wichtiger, aber kein Verantwortlicher kümmert sich darum

Ein Verkehrskonzept des Landkreises wird erstellt, Bayerisch Gmain? Nicht existent?
Eine Landesgartenschau in Bad Reichenhall, ÖPNV Fehlanzeige? Alle 30 Sekunden ein Bus auf der B20/21?

Vermutlich fahren die Verantwortlichen alle mit dem Kraftfahrzeug, mit einem Diesel? Mit einem dicken SUV?

Und warum Hammerau und nicht Bayerisch Gmain?

Unser Bahnhof in Bayerisch Gmain ist gar keiner!

Er ist ein Haltepunkt.

Er ist ein Haltepunkt, und könnte auch in Weißrussland, in der Ukraine oder in Albanien liegen. Dass die Bahnhöfe und Haltepunkte in Polen so aussehen wie bei uns ist unwahrscheinlich, könnten die Polen als Beleidigung auffassen. Aber auch in der Ortsdurchfahrt sieht es etwas "polnisch" aus, jedenfalls nicht sehr einladend für die Gäste eines Staatsbades.

Die vertreten immer öfter die Auffassung: "Seit wann sind die denn hier ausgestorben?"

 

Die Gäste jedenfalls sind Gäste des Staatsbades Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain und bezahlen eine Kurtaxe von 3,20€ täglich. Oder etwa doch nicht?  Der Bürgermeister hat erklärt, dass seinem Antrag auf erneute Einführung der Kurzone II für Bayerisch Gmain nicht gefolgt wurde. Wo mag dann wohl die Kurzone II liegen, die auf den Seiten der Kur-GmbH immer noch jetzt nicht mehr zu finden ist.

"Dort wo die Zeit Urlaub macht" hat man im Staatsbad etwas zu wörtlich aufgefasst. Bei der Bahn tut sich nix, gar nix!

Wie im Bild zu sehen, ist die Ausstiegshöhe bei rund 50cm. Bei der Klinik Hochstaufen werden die Gäste aufgefordert mit der Bahn anzureisen. Und wenn sie das machen, stürzen Sie gleich bei der Ankunft, und verletzen sich teilweise schwer. Aber die Bahn weiß davon ja nichts, weil dort niemand steht und beim Aussteigen hilft.

 

 

Dass man in einem Staatsbad angelangt ist, merkt man nicht unbedingt, wenn man mit dem Zug hier in der Gemeinde eintrifft. Es gibt auch genügend Gäste, die in Bad Reichenhall aussteigen und dann mit dem Taxi nach Bayerisch Gmain fahren, da ein Aussteig bei fast 50 cm hier in unserer Gemeinde wirklich nicht zumutbar ist. Denn im Staatsbad Bad Reichenhall sind die Bahnsteige erneuert worden, bis nach Kirchberg und weiter nicht. Was interessiert einen Infrastrukturminister der CSU schon ein Staatsbad? Was interessiert einen Heimatminister der CSU schon ein Staatsbad, noch dazu wo ihm die Mehrheit gehört?

Wie war das noch mit dem Engel Aloisius? Der sitzt da ja auch im Hofbräuhaus und wartet und wartet und wartet und wartet auf "no a Mass". Genau wie die Staatsregierung und alle nachgeordneten Entscheidungsträger immer noch auf die göttliche Eingebung warten.

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