In Palling geht es ja auch!

Hier können Sie auf bgland24.de lesen, dass auch in Palling mit fast 3.500 Einwohnern und 57 Ortsteilen ein ehrenamtlicher Bürgermeister seine Arbeit zur Zufriedenehit aller verrichtet.

 

Leserbrief?

Eigentlich schreibt ein Leser an die Zeitung, weil er eine gewisse Meinung vertritt. Und diese Meinung, die dieser Leser vertritt kann dann jeder lesen. Es sei denn, man verschleiert seine Herkunft, was normal aber keinen Sinn ergibt. Es sei denn man ist Künstler, möchte aber nicht mit seinem Kunstwerk in Verbindung gebracht werden.

 

Ärger im Rathaus?

Der Antrag der FWG, dass der 1. Bürgermeister wieder ehrenamtlich tätig sein soll, hat bei der CSU -und nicht nur dort- für einen erheblichen Wirbel und Aufstand gesorgt. Einen nicht unerheblichen Teil der Diskussion brachte das Reichenhaller Tagblatt in seiner Ausgabe vom 24.10.2018.    Erstaunlich zu lesen, dass der Bürgermeister selbst die Kinderkrippe geleitet hat, und auch die Mittagsbetreuung! Wenn die Verwaltung kritisiert wurde, dann beinhaltet das ja in erster Linie die Führung der Verwaltung, die der Bürgermeister inne hat. Und wenn der an dem zu veröffentlichenden Teil des öffentlichen Protokolls monatlang herumfeilen muss, dann ist das ein Mangel in der Verwaltung.

Das Argument von Färbinger ist jedenfalls nicht zutreffend. Die Bayerische Gemeindordnung wurde in 2018 geändert, wenn Bedarf bestanden hätte, wäre sicher auch die Grenze für ehrenamtliche Bürgermeister herabgesetzt worden.

Ärger im Bayerisch Gmainer Villenviertel

lautete die Überschrift im Reichenhaller Tagblatt am 06.06.2018. Das Villenviertel, gemeint ist der Bereich des Bebauungsplan1 "Streitbichlgebiet", soll durch die Gemeinde neu überplant werden. Es ist die 42. Änderung des Bebauungsplanes, es wurde schön öfter geändert und korrigiert. Vor kurzem erst wurden einige Baugrenzen verschoben/angeglichen, auch dafür sind solche Änderungen erforderlich. Und von diesen unbedeutenden und kleinen Änderungen gab es schon 40 an der Zahl. Aber noch nie wurde so massiv in diesen Bebauungsplan eingegriffen, die Grundzüge der Planung so extrem verändert. Dass an der Reichenhaller Straße ehemals "Mack-Klinik" eine Bebauung ermöglicht wurde, die eigentlich nicht zu diesem gewachsenen Quartier passt, wurde schweren Herzens hingenommen. Die Bebauungsplanänderung mit den 14 Einfamilienhäusern hatte die FWG kategorisch abgelehnt, auch das hätte den Charakter dieses "Villenviertels"zerstört.

Welche extreme Veränderung dort vorgenommen werden soll ist eindeutig auf dem Plan im Tagblatt zu erkennen. Dort gibt es dann nur noch eine ganz massive Bebauung, es sind keine Sichtachsen mehr möglich, es wird ganz einfach zugepflastert.

Bayerisch Gmain geht es gut, geht es finanziell sehr gut, weil aus der Einkommensteuer der hier wohnenden Bevölkerung ganz erhebliche Summen wieder an die Kommune zurückfliesen. Da können dann natürlich die Reichenhaller neidisch sein, aber in der Gemeinde selbst darf das honoriert werden. Und das vorgebrachte Argument, dass dort ja auch Wohnungen für die Bayerisch Gmainer Bevölkerung entstehen, ist etwas differenziert zu bewerten. Ob es hier an Wohnraum für unsere Bevölkerung fehlt, ist schwer zu beurteilen. Die Gemeinde hat jedenfalls baureife Grundstücke, der Freistaat hätte das Geld für den Bau gegeben, aber es ist nichts geschehen. Offensichtlich ist für die Verwaltung das Problem nicht drängend. Und wenn ein Gemeinderat das so sehr vermisst, kann er ja einen Antrag stellen, damit diese Causa wieder auf die Tagesordnung kommt.

Hier jedenfalls wird versucht, zugunsten eines Investors -der beim Kauf den gültigen Bebauungsplan kannte- ein gewachsenes Quartier, gegen den Willen fast aller Anwohner zu zerstören. In einer Demokratie entscheidet die Mehrheit. Und hier haben 6 Gemeinderäte der CSU, und je ein Gemeinderat von FDP, SPD und Grünen diese Mehrheit erreicht.

Mehr Vorteile bei neuer Planung

will dann auch noch das Reichenhaller Tagblatt am gleichen Tag erkannt haben. GRM Andreas Burkhardt bemängelte die vorgestellte Planung, fragte sich, ob der Gemeinderat für die dort wohnenden Bürger, oder für den Investor da ist. Wer von der neuen Planung Vorteile hat, ist deutlich erkennbar. Jedenfalls nicht die Anwohner, die in gutem Glauben dort gekauft und gebaut hätten. Die Vorteile der neuen Planung liegen aber eindeutig beim Investor. Und da muss sich die Mehrheit im Gemeinderat wirklich fragen lassen, wo er seine Präferenzen sieht.

 

Leserbrief zur Baumaßnahme Geh- und Radweg

Am 22.05.2018 war ein Leserbrief in der Heimatzeitung erschienen, der diese Misere noch einmal deutlich zur Sprache brachte. Muss nicht mehr kommentiert werden. Nur so viel: Gleich darauf wurde wenigstens der beleuchtete Geh- und Radweg zur Bichlstraße geöffnet, hatte also glatt eine Weckfunktion!

 

Jahreshauptversammlung 2018 der FWG Bayerisch Gmain

Die Schlagzeile im Reichenhaller Tagblatt am 16.05.18 hat es genau auf den Punkt getroffen. Es ist eine grandiose Steuerverschwendung, was hier betrieben wird. Erst wurde steif und fest behauptet, dass die Bushaltestelle auf jeden Fall verlegt werden muss, da ein für einen Gehweg von der alten Bushaltestelle bis zur Querung zwischen den Linksabbiegespuren nicht ausreichend Platz zur Verfügung steht. Nun, nachdem mit einem riesigen Aufwand die Bushaltestelle verlegt wurde, hat man den Planungs-Pfusch anscheinend selbst erkannt, nun ist doch ein Fußweg möglich, kostet die Gemeinde nur noch 60.000€ zusätzlich. Eine ganze Menge an Einwohnern, und erst recht die Auswärtigen hatten nur noch den Kopf geschüttelt, was da für ein Nonsens durchgezogen wurde. Aber die FWG wurde von der Mehrheit im Gemeinderat überstimmt, obwohl eigentlich erkennbar sein sollte, was da von der Verwaltung vorgeschlagen wurde. Deshalb ist es dringend erforderlich, dass junge, mitdenkende Bürger in den Gemeinderat gewählt werden. Interessant wäre jetzt natürlich wer abgebrüht genug war, so etwas zu planen!

 

Digitaler Wandel?

"Bei Behördenkontakten sollen die Daten laufen, nicht die Bürger" sagt die JU, wie im Tagblatt vom 02.03.2018 zu lesen ist. Nicht so in Bayerisch Gmain. Dort wurde von der FWG ein Antrag gestellt, damit wenigstens die Protokolle der öffentlichen GR-Sitzungen in digitaler Form abgerufen werden dürfen. Nicht nur die CSU-Mehrheit im Gemeinderat hat das abgelehnt.Es wurde als "Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Verwaltung" abgetan. Schon bisher wurden Teile des Protokolls der öffentlichen Gemeinderatssitzungen veröffentlicht, was durchaus nicht der Geschäftsordnung des Gemeinderates entsprach. Diese Protokolle der öffentlichen Sitzungen müssten dann nicht mehr durch die Verwaltung "filetiert" werden, was als Mehrarbeit definiert wurde. Absolut unverständlich, wie so manch andere Merkwürdigkeit auch. Da der Gemeinderat die Änderung der Geschäftsordnung jetzt aber mehrheitlich abgelehnt hat, ist davon auszugehen, dass diese "Teil-"Protokolle nicht mehr veröffentlicht werden.

 

Haus & Grund Bayern

schreibt auch in der neuen Ausgabe vom März 2018, dass es nun gelingen muss. Seit Jahren schon setzt sich Haus & Grund Bayern dafür ein, dass diese Vorschrift abgeschafft wird. Obwohl schon vor zwei Jahren -bei der Einführung der wiederkehrende Beiträge- eine breite Front für die Abschaffung war, hatten sich die kommunalen Verbände mit dem Argument "das war schon immer so, und die Kommunen können die Straßen nicht alleine finanzieren" durchgesetzt. Dass dabei immer wieder Fragen auftauchen, ob die Gemeinde wirklich alles getan hat, um den Straßenunterhalt zu gewährleisten, oder das Straßennetz ganz einfach verlottern ließ um dann zu kassieren, hat die Erfahrung ja gezeigt. Und dass die Kommune ganz andere Interessen hat als der Anlieger, wurde auch bei der Planung Sonnenstraße deutlich. Und dass das nach den Beispielen anderer Bundesländer geregelt werden kann, sollte nicht so schwer zu begreifen sein.

 

WFG? Markenprozess BGL!

Es war nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen, so wie es am 21.02.18 im Tagblatt zu lesen ist.. Die Unternehmer waren  mit der Arbeit der WFG im Bereich Markenfindungsprozess wirklich nicht zufrieden. Irene Wagner hatte auch noch deutlich gemacht, dass es oft nicht gut ist, wenn sich die Politik mit ihrem Kirchturmdenken da einmischt. Und hat auch deutlich herausgestellt, "wir leben in erster Linie nicht vom Tourismus"! Fragt man sich, mit welcher Berechtigung dort immer noch Unsummen öffentlicher Gelder hinfließen. Man könnte es mit dem Begriff "verbraten werden"deutlicher formulieren.

 

Auch in Bayerisch Gmain wurde über Sinn und Unsinn der Strabs diskutiert

wie im Tagblatt vom 16.02.2018 zu lesen war. Leider ist es oft so, dass zuerst viele Informationen gar nicht erst an die Bürger gelangen. Dann kann es auch vorkommen, dass die Informationen der Verwaltung erheblich vom Verordnungstext abweichen. Und das sorgt für Verunsicherung bei den betroffenen Bürgern. Dass die Bescheide dann auch noch gerichtliche Auseinandersetzungen bringen ist nicht verwunderlich. Die FWG meint dazu: Es ist höchste Zeit für eine Modernisierung dieser Verordnungen. Dabei sollen auch Gerechtigkeitslücken geschlossen werden. Aber es ist darauf zu achten, dass nicht alle Kosten bei der Gemeinde und damit den Gemeindebürgern hängen bleiben.

 

Renoth ärgert sich über Fehler

liest man im Reichenhaller Tagblatt am 26.01.2018. Wer je mit Buchführung zu tun hatte, liebt dieses klare und übersichtliche Thema. Da gibt es nur zwei Zustände, entweder es stimmt, oder es stimmt nicht. Und der Jahresabschluss der Kur-GmbH stimmt nicht. Das hat jemand zusammengebastelt, dem vielleicht die rechte Übersicht fehlte. Das wurde von einem Wirtschaftsprüfer geprüft und zertifiziert, der dafür vermutlich zigtausend Euro verlangt. Und es wurde von den Gesellschaftervertretern abgesegnet, die so ein Zahlenwerk vermutlich gar nicht betrachten. Dem Stadtrat/Gemeinderat als Gesellschafter wird im Vorfeld gar nicht die Möglichkeit gegeben, sich darüber zu informieren, weil sich die Gesellschaftervertreter als elitärer Kreis verstehen und das unter sich ausmachen. Und als Glanzpunkt wurde in der Sitzung dann von der Verwaltung behauptet, dass das ja in Anwesenheit von GRM Renoth nachgerechnet wurde, und geklärt war. Ja, es wurde ein Zahlenspiel versucht, das ein annäherndes Ergebnis bringen könnte. Aber eine Übereinstimmung im Sinne buchhalterischer Bestimmungen wurde da nicht erzielt. Aber bei der Gemeinde Bayerisch Gmain kommt es ja nicht so genau drauf an. Ganz grob über den Daumen gesehen könnte es stimmen, wenn man ein paar Ziffern einsetzt und vertauscht. Hauptsache erst einmal abstimmen, dann wird man das schon irgendwie begradigen.

 

Den Freien Wählern wird Populismus vorgeworfen

schreibt das Tagblatt am 26.01.2018. Das Volksbegehren zur Straßenausbaubeitragssatzung sei reiner Populismus, es fehlen Lösungsansätze. Die regierende CSU hat beschlossen, diese StrABS zu kassieren, auch da fehlen Lösungsansätze. Vermutlich werden dann eben wieder die Kommunen im Regen stehen gelassen. Sicher zahlt immer der Bürger die Zeche, auch bei allen Zuschussanträgen und auch bei den Schlüsselzuweisungen. Denn es sind seine Steuergelder, die erst eingesammelt, umgerührt und dann -oft genug beliebig- an die größten Schreier verteilt werden. Und unser Finanzminister lässt sich gerne ablichten, wenn er das Geld seiner Bürger verteilt.

Die FWG in Bayerisch Gmain wird zum Problem "StrABS" am Montag den 05.02.2018 um 19:00 Uhr eine Informationsveranstaltung im Feuerwehrheim in Bayerisch Gmain abhalten. Dort besteht auch die Möglichkeit sich in die Listen zum Volksbegehren einzutragen. Denn die CSU ist ja nicht von selbst auf dieses Thema gekommen. Sie wurde geweckt, und sie wird wieder einschlafen, wenn da nicht kräftig gerüttelt wird!

 

Hawlitschek appelliert an den Mannschaftsgeist

steht am 22.12.2017 im Tagblatt zu lesen. Das ist eine starke Aussage, an der er sich im kommenden Jahr sicher messen lassen wird. Denn bisher ist es doch so, dass sich Bürgermeister Hawlitschek gar nicht um den Mannschaftsgeist gekümmert hat, dass er immer glaubte, alles alleine entscheiden zu können, auch wenn es gesetzlich überhaupt nicht möglich war. Er wollte auch auf keinen Fall Einblick in die  einsamen und ominösen Entscheidungen der Gesellschaftervertreter nehmen lassen. Was dabei herauskommt, wenn der Bürgermeister die Gemeinde selbstherrlich nach außen vertritt, kann man am neuen Prospekt der Alpenstadt sehen.

Bayerisch Gmain ist dort gar nicht vorhanden.

Doch, auf der Seite 73 ist ein hundsmiserables Bild in der Größe 6,5x9cm und auf der hinteren Umschlag-Seite innen, der Hinweis auf die Kurtaxe im Staatsbad Bad Reichenhall mit Bayerisch Gmain in Höhe von 3,20€ je Tag.

So vertritt uns bisher die Kur-GmbH bei der BGLT. Wie wird das erst werden, wenn die Gemeinde jetzt gar keine Einflussmöglichkeit mehr hat, weil das in den Händen der Reichenhaller liegt? Aber eigentlich kann es gar nicht mehr schlechter werden, wenn wir uns ganz raushalten und nur noch bezahlen.

Da dürfen wir neugierig sein, wie Bürgermeister Hawlitschek im kommenden Jahr auf den Gemeinderat zugeht, und den Mannschaftsgeist aus der Flasche lassen will. Mit dem nötigen Respekt!

 

Dazu auch ein Leserbrief

von GRM Andreas Burckhardt im Reichenhaller Tagblatt vom 29.12.2017

 

"Die Kassenprüfung im Gemeinderat kritisiert"

schreibt das Tagblatt am 29.11.2017. Die Rechnungsprüfung ist schon ein jahrelanges Streitthema der FWG im Gemeinderat. GRM Binder hat auch mehrfach deutlich gemacht, dass es ganz einfach dem Demokratieverständnis der FWG widerspricht, wenn die zweitgrößte Fraktion mit unsauberen Tricks von der Rechnungsprüfung ausgeschlossen wird. Da entsteht doch auch der Eindruck, als ob die Verwaltung -die hier geprüft wird- etwas zu verheimlichen hat. 1. Bürgermeister Hawlitschek möchte sich nicht in die Karten schauen lassen, wie er schon 2016 verlauten ließ : "Ich werde nicht dulden, dass da umananda gefieselt wird".

GRM Wein hatte dann auch bei den Prüfberichten dieser Vorprüfer erhebliche Bedenken. Man konnte nach dieser Gemeinderatssitzung schon der Auffassung sein, dass da streng darauf geachtet wurde, "dass da bestimmt nicht umananda gefieselt wurde".

 

FWG diskutiert über Ortsentwicklung

stand am 08.11.2017 im Reichenhaller Tagblatt. Die Gedanken zur Ortsentwicklung im Gemeinderat hatten eine Entwicklung angedeutet, die nicht im Sinne der FWG war. Wir sind der meinung, dass die bisherige aufgelockerte Siedlungsstruktur erhalten bleiben muss. Wir sind ein Erholungsort, ein ruhiger und besinnlicher Erholungsort mit sehr viel grünem Umfeld. Und das soll auf keinen Fall zerstört werden. Auch in 2018 werden wir unsere Gedanken dazu weiter entwickeln.

 

Leere Tische bei lauen Temperaturen

war das Thema im Reichenhaller Tagblatt für die Bürgerversammlung in Bayerisch Gmain. Es ist ja auch kein Wunder. Bürgerversammlung zur Urlaubszeit, in einem nicht mehr zeitgemäßen Saal, immer dann wenn man glaubt es kommt nix mehr. Und dann werden die Themen der Bürger nicht aufgegriffen, sondern nur geschoben, und geschoben und geschoben. So wie jedes Jahr immer wieder.

 

Haus des Gastes wird minimal aufgehübscht

schreibt das Tagblatt am 02.08.2017. Ja es wurde dringend erforderlich irgendwas zu tun, fehlender Brandschutz hat da aufgerüttelt. Schon 2013 musste die Dekce entfernt werden, seitdem wirken die Räulichkeiten etwas "nackt". Die Standortsuche, die letztlich ergebnislos 2015 und 2016 verlief, war kein Ruhmesblatt. Aber seitdem ist schon wieder Funkstille, obwohl alle Gemeinderäte in der Sitzung unzufrieden mit der zögerlichen Behandlung dieses Themas waren.

Nachtrag 12/17: Neueste Entwicklungen zeigen, dass es doch ganz anders kommen könnte. Und ob es da wirklich noch Sinn macht, hier viel Geld zu investieren, ist doch sehr fraglich.

 

 

Über die Jahreshauptversammlung der FWG

berichtet das Reichenhaller Tagblatt am 29.05.2017.

 

Kanalsanierung in der Gemeinde Bayerisch Gmain

Darüber berichtet das Reichenhaller Tagblatt am 05.05.2017. Da kann man lesen, dass dem Gemeinderat ein Beschlussvorschlag unterbreitet wurde, wonach der Bürgermeister allein die Vergabe durchführen sollte.

Dem hat der Gemeinderat mehrheitlich zugestimmt.

Dass die meisten Gemeinderatsmitglieder die eigene Geschäftsordnung nicht kennen, gelesen haben, nicht verstanden haben, könnte man noch irgendwo/irgendwie verstehen. Dass aber die Verwaltung -die ja von unseren Steuern bezahlt wird- das nicht auf die Reihe bekommt, ist geradezu abenteuerlich!

Es wird ja lächerlich, wenn sich die FWG nach jeder GR-Sitzung an die Rechtsaufsicht wenden müsste. Denn in geordneten Landkreisen schreitet die Rechtsaufsicht von sich aus ein, weil sie ja die Rechtsaufsicht ausübt!

 

Den Leserbrief von Gemeinderat Burkhardt

am 25.03.2017 im Reichenhaller Tagblatt muss man nicht weiter kommentieren. Denn wer unfehlbar ist, wer sich noch nie geirrt hat, wer sich immer an alle Gesetze und Verordnungen hält -so wie die Gemeindeverwaltung von Bayerisch Gmain- der muss auch einmal gefasste Beschlüsse nie wieder hinterfragen.

 

Die Gemeinderäte sollen sich an Beschlüsse halten und nicht immer nachfragen und Änderungen verlangen

Das sollte wohl der essentielle Inhalt dieser Berichterstattung vom 23.03.2017 im Reichenhaller Tagblatt sein. GRM Burkhardt regte an, dass der Parkplatz am Bergkurgarten doch nicht geteert werden sollte. Es tat sich ein Sturm der Entrüstung auf, angefangen bei 1. Bürgermeister Hawlitschek. GRM Langgartner fand es gar ekelhaft, dass Beschlüsse nicht einfach so umgesetzt werden wie es beschlossen wurde, "dann werden wir ja nie fertig", so seine Meinung. Dass den 1. Bürgermeister seit Jahren der Beschluss des Gemeinderates "im Januar oder Februar die Bürgerversammlung abzuhalten" überhaupt nicht interessiert, wurde dazu von GRM Wein angesprochen. Der 1.Bürgermeister ist sich anscheinend auch nicht bewusst, dass er damit den Gemeindebürgern ihr Mitberatungsrecht nach Artikel 18 der Bayerischen Gemeindeordnung verwehrt.

 

Unser Bahnhof soll ausgebaut werden!

Ja, wie im Reichenhaller Tagblatt am 22.03.2017 geschildert, verlas Bürgermeister Hawlitschek ein Schreiben Der Deutschen Bahn Station & Service, dass der Bahnhof in Bayerisch Gmain ausgebaut wird. Wir wollten schon immer wieder Bahnhof werden, was der Haltepunkt Bayerisch Gmain ja einmal war. Aber da man die Gleise abgebaut oder zugeschüttet hatte, und die Signaltechnik abgebaut wurde, sind wir kein Bahnhof mehr.

Und wer sollte den Unterschied besser kennen, als die Deutsche Bahn!

2017 soll jedenfalls mit dem Bahnsteig begonnen werden, kurz danach (in Bahnzeiten gedacht) wird ja dann der Bahnhof ausgebaut werden, oder?

 

Eine recht heitere Gemeinderatssitzung am 20.03.2017

Die Behandlung des Verkehrskonzeptes für das Berchtesgadener Land durch die Gemeinderäte war wirklich nicht so trocken und nüchtern, wie es im Reichenhaller Tagblatt geschildert ist. War noch beim Antrag von GRM Burckhardt mit aller Macht und krätiger Stimme darauf verwiesen worden, dass Beschlüsse -auch Mehrheitsbeschlüsse- zu vollziehen sind, hatten einige Gemeinderäte das bei der Bearbeitung des Verkehrskonzeptes aus den Augen verloren.

GRM Renoth wollte das nicht ganz so hart formulieren wie GRM Langgartner, denn außer ihm gibt es ja noch drei neu gewählte Gemeinderäte, die haben möglicherweise die letzten Jahre im Ausland verbracht und kennen deshalb den ablehnenden Beschluss zum Kirchholztunnel vom April 2013 nicht. Jedes Verständnis fehlt ihm allerdings bei dem Eintrag "Büstra verhindern" (Bahnüberganssteuerungsanlage hier erläutert). Jeder Gemeinderat weiß, dass eine Erschließung der Anwohner hinter dem Bahnübergang Schmölzl über Bayerisch Gmain nicht möglich ist, und dazu ein eindeutiger Beschluss gefasst wurde. So weit bekannt, hat der Stadtrat von Bad Reichenhall auch eine Erschließung der Reichenhaller Liegenschaften über Bad Reichenhall abgelehnt. So dass als einzige Lösung diese BÜSTRA bleibt. Die übrigens vom BMVI schon vor zwei Jahren vollmundig angekündigt wurde. Aber der Beamte ist wohl in den Ruhestand gefallen, und hat alle Unterlagen dazu mitgenommen. Es waren dann auch noch wirkliche Kracher angeführt, wie ein LKW-Parkplatz am Friedhof, oder dass die BfA (jetzt DRV-Bund) einen LKW-Parkplatz bauen sollte. Die Mehrheit hat recht kräftig darüber gelacht. So kann man diesen Fragebogen nicht abgeben, meinten GRM+MdL Kaniber und GRM Binder unisono, da macht man sich ja lächerlich.

 

Da ist sie wieder, die Landesgartenschau(-Bewerbung) in Bad Reichenhall

Nachdem noch vor und zur Stadtratsitzung Anträge vorbereitet wurden, um die Bewerbung für 2022 auf keinen Fall zu beschließen, hat Unternehmer Max Aicher dann doch alle überzeugt, dass man das Thema auf Samstag verschieben sollte, um mit den neuen Gegebenheiten zu einem anderen Beschluss zu kommen. "Die Stadt geht keine Verpflichtungen ein" liest man dazu am 20.01.2017 im Reichenhaller Tagblatt. Es hat sich zwar an den Fakten kaum etwas geändert, aber nun bürgt ja die Predigtstuhlbahn und damit Max Aicher für einen eventuellen Verlust, da sollten doch Fakten keine Rolle spielen?!